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Hochwasserschutz

Hochwasserschutz

Starkregen, Oberflächenwasser, Rückstau und Hochwasser wirken je nach Lage und Nutzung sehr unterschiedlich auf Gebäude ein. Wir analysieren Schwachstellen, bewerten Risiken und entwickeln objektspezifische Konzepte für präventiven Schutz und resilienten Wiederaufbau.

Gefährdungsanalyse am Objekt Schwachstellenbewertung und Konzepte Prävention und Umsetzungsbegleitung
Maßnahmen zum Hochwasserschutz an einem Gebäude

Warum Hochwasserschutz früh bewerten?

Praxisbeispiel

Starkregenschaden im Denkmalbestand

Ausgangslage: Starkregen im Juli 2021 überflutete Erd- und Kellergeschoss eines denkmalgeschützten Verwaltungsgebäudes aus dem 15. Jahrhundert bis 1,65 m.

Befund: Schlamm, Schimmelpilz- und Bakterienbefall schädigten Wand-, Boden- und Deckenkonstruktionen sowie die technische Gebäudeausstattung.

Konsequenz: Geschädigte Bauteile wurden bis auf den Rohbau zurückgebaut, gereinigt, desinfiziert und technisch getrocknet.

Einordnung: Die Sanierung lief unter Schutzmaßnahmen der Gefährdungsklasse 3; nach Freimessungen wurde das Gebäude für den Wiederaufbau freigegeben.

Überflutungsschäden entstehen nicht nur an Gewässern. Auch Starkregen, Rückstau aus der Kanalisation und konzentriert abfließendes Oberflächenwasser können erhebliche Schäden verursachen. Entscheidend ist, wo Wasser in ein Objekt eindringen kann und welche Bereiche besonders sensibel sind.

Ein wirksames Schutzkonzept muss daher technische Maßnahmen, bauliche Details, organisatorische Aspekte und die tatsächliche Nutzung zusammenführen. Nur so lassen sich Schadenshöhen, Ausfallzeiten und Folgekosten realistisch reduzieren.

Risiken unterscheiden

Oberflächenwasser, Rückstau und Flusshochwasser erfordern unterschiedliche Schutzstrategien.

Schwachstellen erkennen

Tiefpunkte, Lichtschächte, Kellerzugänge und Anschlüsse sind oft kritische Eintrittsstellen.

Nutzung absichern

Je sensibler Technik, Lagerung oder Nutzung, desto gezielter müssen Schutzmaßnahmen geplant werden.

Vorsorge zahlt sich aus

Frühzeitige Prävention ist meist wirtschaftlicher als reine Schadensbeseitigung nach einem Ereignis.

Unsere Leistungen im Hochwasserschutz

Analyse

01

Gefährdungsanalyse am Objekt

  • Bewertung objektbezogener Gefährdungslagen
  • Analyse von Eintrittswegen und Schwachstellen
  • Einordnung der Nutzungssensibilität

Konzepte

02

Schutzkonzepte & Maßnahmen

  • Rückstausicherung und Objektschutz
  • Abdichtungs- und Detailverbesserungen
  • Nachrüst- und Vorsorgekonzepte

Bewertung

03

Schutzmaßnahmen bewerten

  • Plausibilisierung vorhandener Sicherungen
  • Bewertung von Wirksamkeit und Restgefahren
  • Empfehlungen für Ergänzung und Optimierung

Begleitung

04

Wiederaufbau & Resilienz

  • fachliche Begleitung bei Wiederaufbau und Nachrüstung
  • Priorisierung wirksamer Schutzschritte
  • Unterstützung bei Nachweisführung und Dokumentation

So gehen wir im Hochwasserschutz vor

Von der objektspezifischen Risikoanalyse bis zur fachlichen Empfehlung strukturieren wir die Schritte so, dass Schutzbedarf und Maßnahmen nachvollziehbar zusammenpassen.

01

Erstklärung

Wir klären Anlass, bekannte Ereignisse, Nutzung und die relevante Gefährdungssituation.

02

Objektaufnahme

Wir erfassen Lage, Zugänge, Tiefpunkte, sensible Technikbereiche und Schwachstellen am Gebäude.

03

Bewertung

Wir ordnen Eintrittswege, Schadenspotenziale und die Wirksamkeit vorhandener Schutzmaßnahmen ein.

04

Konzept

Wir entwickeln technische und bauliche Empfehlungen für Vorsorge, Nachrüstung oder Wiederaufbau.

05

Aufbereitung

Die Ergebnisse werden als Stellungnahme, Handlungskonzept oder begleitende Unterlage dokumentiert.

06

Begleitung

Auf Wunsch begleiten wir die fachliche Umsetzung und die Priorisierung weiterer Schutzschritte.

Hochwasserschutz fundiert bewerten und wirksame Maßnahmen ableiten lassen

Wir unterstützen Sie bei der objektspezifischen Gefährdungsanalyse, der Bewertung bestehender Schwachstellen und der Entwicklung sinnvoller Schutzkonzepte für Starkregen-, Rückstau- und Hochwasserereignisse.